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notebooksbilliger.de: DSGVO-Buße und Shop-Status

Der Elektronikhändler notebooksbilliger.de hat seinen Online-Shop nie abgeschaltet — doch hinter den Kulissen des bekannten Laptop-Dealers tobt seit Anfang 2021 ein erbitterter Rechtsstreit mit der Datenschutzbehörde. Ein Bußgeld von 10,4 Millionen Euro wegen unzulässiger Videoüberwachung steht im Raum, und das Unternehmen wehrt sich mit deutlichen Worten. Was wirklich passiert ist, warum Gerüchte um eine Pleite nicht stimmen, und was Kunden jetzt wissen müssen.

Trustpilot-Bewertungen: 11.588 · DSGVO-Buße: 10,4 Mio. Euro · Produkte: Notebooks, Tablets, PCs, Smartphones · Gerichtsstand: Landgericht Hildesheim

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • 10,4 Millionen Euro Bußgeld verhängt (lawst.de)
  • Mindestens zwei Jahre Videoüberwachung ohne Rechtsgrundlage (lawst.de)
  • Einspruch beim Landgericht Hildesheim eingelegt (PwC Legal)
2Was unklar ist
  • Ob die Buße rechtskräftig wird
  • Warum die LfD keine Inspektion vor Ort durchführte
  • Finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen
3Zeitleisten-Signal
  • Bußgeld: 08.01.2021
  • Mindestdauer Überwachung: zwei Jahre vor 2021
  • Verfahren läuft noch
4Wie es weitergeht
  • Landgericht Hildesheim entscheidet über Einspruch
  • Shop bleibt operativ — keine Insolvenz erkennbar

Die wichtigsten Unternehmensdaten und Verfahrenseckdaten im Überblick.

Kategorie Detail
Offizielle Website www.notebooksbilliger.de
DSGVO-Bußgeld 10,4 Millionen Euro (LfD Niedersachsen)
Bußgeldverhängung 08.01.2021
Gerichtsstand Landgericht Hildesheim
Überwachungsdauer Mindestens zwei Jahre
Erfasste Bereiche Arbeitsplätze, Lager, Verkaufsräume, Aufenthaltsbereiche
Bewertungen 11.588 auf Trustpilot

Was ist mit notebooksbilliger passiert?

Im Januar 2021 schlug die Landesbeauftragte für Datenschutz Niedersachsen (LfD) mit einem Rekord-Bußgeld zu: 10,4 Millionen Euro gegen die Notebooksbilliger.de AG. Der Vorwurf: mindestens zwei Jahre lang hatten Kameras des Unternehmens Arbeitsplätze, Lager, Verkaufsräume und Aufenthaltsbereiche erfasst — ohne rechtliche Grundlage.

Für die Behörde war die Sache klar. Laut lawst.de, das den Fall dokumentiert hat, handelt es sich um die höchste Buße, die die LfD Niedersachsen je wegen DSGVO-Verstößen verhängt hat.

Im Gegensatz zu Gerüchten, die immer wieder in Foren auftauchen: Eine Insolvenz oder Schließung von notebooksbilliger.de ist nicht eingetreten. Der Shop betreibt weiterhin einen aktiven Online-Handel mit Notebooks, Smartphones und Unterhaltungselektronik.

Gerüchte um Pleite

Immer wieder tauchen in Suchergebnissen und sozialen Medien Spekulationen über eine mögliche Pleite auf. Laut einer Überprüfung der verfügbaren Quellen gibt es jedoch keine belastbaren Hinweise auf eine Insolvenz oder finanzielle Notlage des Unternehmens.

Warum das wichtig ist

Das Bußgeld von 10,4 Millionen Euro wirkt auf den ersten Blick existenzbedrohend. Doch notebooksbilliger.de hat Einspruch eingelegt, und das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung bleibt die Buße eine Forderung — keine gezahlte Summe.

Aktueller Status

Der Shop unter www.notebooksbilliger.de ist weiterhin aktiv. Das Unternehmen bewertet sich selbst als Testsieger-Shop, wie die Stats-Zeile zeigt. Auf Trustpilot finden sich 11.588 Bewertungen — ein Hinweis auf ein aktives Kundenbindungsgeschäft.

Der Fall zeigt, dass ein DSGVO-Bußgeld dieser Größenordnung zwar existenzbedrohend wirken kann, aber nicht zwangsläufig den Geschäftsbetrieb gefährdet, solange Rechtsmittel eingelegt werden.

Notebooksbilliger soll Millionenbuße wegen DSGVO-Verstoß zahlen

Die Vorwürfe im Detail: Kameras erfassten nicht nur Lagerbereiche, sondern auch Arbeitsplätze von Mitarbeitern und — laut Behörde — Kunden in Verkaufsräumen. Laut keyed.de berief sich das Unternehmen fälschlicherweise auf Art. 6 Abs. 1 lit. c) und/oder f) DSGVO.

Die Rechtsgrundlage griff aus Sicht der Behörde nicht: Videoüberwachung zur Verhinderung von Straftaten erfordert tatsächliche Anhaltspunkte für eine Gefährdung — allgemeiner Verdacht reicht nicht. Zudem sei die Überwachung weder zeitlich noch räumlich beschränkt gewesen.

Details zum Verstoß

Die LfD Niedersachsen dokumentierte, dass Kameras der nachträglichen Untersuchung bei Wareverlust dienten. Doch die Überwachung ging darüber hinaus: Sie erfasste kontinuierlich Arbeitsbereiche und war nicht auf das mildeste Mittel beschränkt. Laut PwC Legal hätte eine Speicherung auf 72 Stunden begrenzt sein müssen.

Auch die Erfassung von Kundendaten in Verkaufsräumen beeinflusste die Bußgeldhöhe. Das Unternehmen bestreitet jedoch, dass Kundendaten systematisch ausgewertet wurden.

Unternehmensposition

Gegenüber dr-bahr.com erklärte notebooksbilliger.de: „Zu keinem Zeitpunkt waren Kundendaten betroffen oder wurde das Verhalten der Mitarbeiter überwacht.“

Aktuelle Entwicklungen

Das Unternehmen hat Einspruch beim Landgericht Hildesheim eingelegt. Laut PwC Legal läuft das Verfahren noch — ein Urteil steht aus.

notebooksbilliger.de wirft der Behörde vor, ohne Sachverhaltsermittlung vor Ort gehandelt zu haben. Laut dr-bahr.com habe man die LfD Niedersachsen mehrfach zu einer Inspektion eingeladen — ohne Reaktion.

Die Buße von 10,4 Millionen Euro gilt aus Unternehmenssicht als unverhältnismäßig hoch. In einer Stellungnahme heißt es: „Das von der Datenschutzbeauftragten suggerierte Klima der Furcht ist eine haltlose Unterstellung und gefährdet unseren Ruf.“

Die Konstellation — eine Behörde, die Bußgeld verhängt, ohne vor Ort zu prüfen, und ein Unternehmen, das sich juristisch wehrt — zeigt, dass der Ausgang des Verfahrens offen bleibt.

Wer steckt hinter notebooksbilliger?

Hinter dem bekannten Online-Händler steht die Notebooksbilliger.de AG. Das Unternehmen ist seit Jahren als Elektronikversender in Deutschland etabliert und vertreibt Notebooks, Tablets, Smartphones und PCs. Die Abkürzung „NBB“ wird von Stammkunden häufig verwendet.

Laut den vorliegenden Quellen existiert ein Wikipedia-Eintrag zur Notebooksbilliger.de AG, was auf eine gewisse Bekanntheit als Unternehmensmarke hinweist.

Unternehmen Notebooksbilliger.de AG

Der Sitz des Unternehmens und weitere Unternehmensdaten sind nicht vollständig in den öffentlich zugänglichen Quellen dokumentiert. Klar ist: Der Händler betreibt sowohl einen Online-Shop als auch stationäre Geschäfte und Outlet-Flächen.

Geschichte

notebooksbilliger.de positioniert sich seit langem als Anbieter für günstige Laptops und Unterhaltungselektronik. Die regelmäßige Bewertung auf Plattformen wie Trustpilot zeigt, dass das Unternehmen eine breite Kundenbasis bedient.

Die longevity des Unternehmens — über Jahre im Elektronikhandel etabliert — spricht gegen die Insolvenzgerüchte, die immer wieder auftauchen.

Kann man bei notebooksbilliger bestellen?

Ja — der Shop unter www.notebooksbilliger.de ist operativ. Kunden können weiterhin Notebooks, Tablets, Smartphones und PCs bestellen.

Bestellprozess

Der Bestellvorgang ist über die offizielle Website möglich. Kunden berichten auf Trustpilot von positiven Erfahrungen mit dem Bestellvorgang und dem Service. Mit 11.588 Bewertungen bietet die Plattform eine der umfangreichsten Kundenfeedback-Sammlungen im deutschen Elektronikhandel.

Neuware vs. Outlet

notebooksbilliger.de bietet sowohl Neuware als auch Produkte aus dem Outlet-Bereich an. Wer auf der Suche nach einem günstigen Laptop ist, sollte die Outlet-Sektion prüfen — dort finden sich reduzierte Artikel, die als neuwertig gelten.

Was zu beachten ist

Der DSGVO-Rechtsstreit betrifft die Unternehmensführung und Datenschutzpraktiken — nicht den Bestellprozess oder die Produktqualität. Kunden, die mit dem Shop bestellen, kaufen weiterhin bei einem aktiven Händler mit umfangreicher Kundenhistorie.

Der DSGVO-Rechtsstreit betrifft die Unternehmensführung und Datenschutzpraktiken — nicht den Bestellprozess oder die Produktqualität.

Welcher Laptop ist aktuell zu empfehlen?

Die Wahl des richtigen Laptops hängt vom Budget und den Anforderungen ab. Wer bei notebooksbilliger.de stöbert, findet Modelle verschiedener Hersteller — darunter Lenovo, HP, Acer und Asus.

Aktuelle Tests

Unabhängige Laptop-Tests zeigen regelmäßig, dass Modelle zwischen 500 und 800 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Für Office-Anwendungen reichen Einstiegsmodelle; für Kreativarbeit oder Gaming empfehlen sich Mittelklassemodelle ab 800 Euro.

Markenempfehlungen

Lenovo hat sich als zuverlässige Marke im Business-Bereich etabliert. Die ThinkPad-Serie bietet robuste Geräte mit guter Tastatur. HP und Dell konkurrieren im ähnlichen Segment. Wer ein geringeres Budget hat, findet bei Acer und Asus solide Einstiegsgeräte.

Vor dem Kauf lohnt ein Vergleich mit anderen Händlern wie MediaMarkt oder Saturn — besonders bei Aktionsangeboten.

Beim Laptop-Kauf zählt das Preis-Leistungs-Verhältnis: Modelle zwischen 500 und 800 Euro decken die meisten Büroanforderungen ab, während Kreativarbeit und Gaming höhere Investitionen ab 800 Euro rechtfertigen.

Zeitlicher Überblick

Zwei Jahre Videoüberwachung ohne Rechtsgrundlage: Kameras erfassen Arbeitsplätze, Lager, Verkaufsräume und Aufenthaltsbereiche.

: LfD Niedersachsen verhängt Bußgeld von 10,4 Millionen Euro — höchste je von der Behörde verhängte DSGVO-Buße.

Kurz nach dem 8. Januar 2021: notebooksbilliger.de legt Einspruch beim Landgericht Hildesheim ein.

2021 bis heute: Das Verfahren läuft noch vor Gericht. Ein Urteil steht aus.

Bestätigte Fakten

  • Shop existiert weiterhin und ist operativ
  • 10,4 Millionen Euro Bußgeld verhängt (LfD Niedersachsen)
  • Mindestens zwei Jahre unzulässige Videoüberwachung
  • Arbeitsplätze, Lager, Verkaufsräume erfasst
  • Einspruch beim Landgericht Hildesheim eingelegt
  • 11.588 Trustpilot-Bewertungen vorhanden

Unklare Punkte

  • Ob die Buße rechtskräftig wird
  • Warum keine Behördeninspektion vor Ort stattfand
  • Finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen
  • Warum ein DSGVO-Portal irrtümlich 900.000 Euro nennt

Stimmen zum Fall

Zu keinem Zeitpunkt waren Kundendaten betroffen oder wurde das Verhalten der Mitarbeiter überwacht.

— notebooksbilliger.de, Stellungnahme gegenüber dr-bahr.com

Die Überwachung von Warenflüssen mittels Kameras gehört bei Versand- und Logistikunternehmen seit Jahrzehnten zum Standard.

— notebooksbilliger.de, Stellungnahme gegenüber dr-bahr.com

Das von der Datenschutzbeauftragten suggerierte Klima der Furcht ist eine haltlose Unterstellung und gefährdet unseren Ruf.

— notebooksbilliger.de, Stellungnahme gegenüber dr-bahr.com

Fazit

notebooksbilliger.de steht nicht vor dem Aus — der Shop läuft weiter, Kunden bestellen, und das Unternehmen wehrt sich mit deutlichen Worten gegen eine Buße, die es für unverhältnismäßig hält. Das Landgericht Hildesheim wird entscheiden, ob die 10,4 Millionen Euro rechtskräftig werden. Für Kunden ändert sich dadurch zunächst nichts: Sie kaufen weiterhin bei einem aktiven Händler, der sich im Rechtsstreit befindet. Wer einen Laptop sucht, findet bei notebooksbilliger.de ein breites Sortiment — sollte aber die üblichen Vergleichs- und Garantiebedingungen im Blick behalten, unabhängig davon, wo der Händler seinen Sitz hat.

Fazit: Das Bußgeld von 10,4 Millionen Euro bedroht notebooksbilliger.de nicht mit sofortiger Insolvenz, aber das Unternehmen muss sich auf eine längere juristische Auseinandersetzung vor dem Landgericht Hildesheim einstellen.

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Weitere Quellen

fragdenstaat.de

Häufig gestellte Fragen

Wie viel sollte ein guter Laptop kosten?

Für Office-Anwendungen reichen Modelle zwischen 400 und 600 Euro. Wer höhere Ansprüche hat — etwa für Bildbearbeitung oder Gaming — sollte 800 bis 1.200 Euro einplanen. Modelle unter 300 Euro bieten oft nur eingeschränkte Leistung.

Welche Marke von Laptop ist die beste?

Es gibt keine einzelne „beste“ Marke. Lenovo überzeugt im Business-Bereich, HP und Dell bieten solide Alternativen, Apple steht für hohe Preise und Ökosystem-Integration. Für einsteigerfreundliche Geräte eignen sich Acer und Asus.

Ist Lenovo eine gute Marke?

Ja — Lenovo gilt als zuverlässige Marke, besonders die ThinkPad-Serie für Business-Nutzer. Die Geräte bieten gute Tastaturen, robuste Verarbeitung und sind im Business-Segment weit verbreitet.

Hat notebooksbilliger Neuware?

Ja, notebooksbilliger.de verkauft sowohl Neuware als auch Outlet-Produkte. Kunden sollten die Produktbeschreibung prüfen, um zwischen Neuware und reduzierten Artikeln zu unterscheiden.

Warum ist Notebooksbilliger so günstig?

Der Händler kauft große Stückzahlen ein und kann dadurch niedrigere Preise anbieten. Zudem bietet das Unternehmen Outlet-Artikel an, die zu reduzierten Preisen verkauft werden.

Wo sind Notebooksbilliger Standorte?

notebooksbilliger.de betreibt neben dem Online-Shop auch stationäre Geschäfte und Outlet-Flächen. Die genauen Standorte sind auf der offiziellen Website verfügbar.



Andreas SommerRedaktionsmitarbeiter

Andreas Sommer ist Produktredakteur bei Wochenbriefing.