
Das Reiseportal ab-in-den-urlaub.de ist seit 2017 fest in der Invia Group verankert und gehört seit Ende 2024 einem polnischen Investor. Für Schnäppchenjäger lockt ein Cashback bis 750 €, doch die Unternehmensgeschichte mit Insolvenz und Eigentümerwechseln wirft Fragen zur Seriosität und zum Kundenschutz auf.
Bewertungen auf Trustpilot: 21.017 · Maximaler Cashback: bis 750 € · Eigentümerwechsel: Polnischer Investor via Invia Group
Kurzüberblick
- Zugehörigkeit zu Invia Group (Reisetiger.net)
- 21.017 Bewertungen auf Trustpilot (Reisetiger.net)
- Cashback bis zu 750 € (Reisetiger.net)
- Übernahme durch polnische WP Holding (24.12.2024) (Reisetiger.net)
- Aktuelle Insolvenz-Auswirkungen auf bestehende Buchungen
- Genauer Übernahmedatum durch polnischen Investor
- Strategische Ausrichtung unter neuem Eigentümer
- 2016: Unister-Insolvenz erschüttert Portale
- 01.04.2017: Übernahme durch Invia Group
- 24.12.2024: WP Holding kauft Invia Group
- Kunden warten auf klare Kommunikation zum Eigentümerwechsel
- Integration in WP-Holding könnte Angebotspalette verändern
Die wichtigsten Eckdaten zu Betreiber, Bewertungen und Cashback im Überblick.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Website | www.ab-in-den-urlaub.de |
| Bewertungen | 21.017 auf Trustpilot |
| Max Cashback | 750 € |
| Eigentümer | Invia Group (polnischer Investor: WP Holding) |
| Adresse | Dittrichring 18-20 |
| Sitz der Invia Group | Leipzig, Dresden, Magdeburg, Berlin, Jena, Chemnitz |
Welche Firma steckt hinter ab in den urlaub?
Hinter dem Reiseportal ab-in-den-urlaub.de steht heute die Invia Group – ein Verbund von Reisevergleichsseiten, der 2017 aus der Insolvenzmasse der Leipziger Unister-Holding hervorging. Im Dezember 2024 übernahm dann die polnische WP Holding die gesamte Invia Group für geschätzte 240 Millionen Euro.
Invia Group und polnischer Investor
Die WP Holding mit Sitz in Polen erwarb die Invia Group am 24. Dezember 2024 (Branchnachricht Reisevor9). Damit gehört ab-in-den-urlaub.de nun zu einem internationalen Reisekonzern. Die Übernahme sicherte nach Angaben von n-tv.de rund 540 Arbeitsplätze an den deutschen Standorten.
Für Bestandskunden ändert sich vorerst nichts – Buchungen laufen weiterhin über die jeweiligen Reiseveranstalter. Die portalspezifischen Leistungen wie Cashback bleiben aktiv.
Hintergrund der Unister-Insolvenz
Die Unister Holding GmbH aus Leipzig meldete am 18. Juli 2016 Insolvenz an (Verbraucherzentrale Sachsen). Tags darauf folgten die Tochtergesellschaften Urlaubstours GmbH, U-Deals GmbH und Unister Travel Betriebsgesellschaft mbH. Tausende Kunden waren von Stornierungen und Gutscheinverlusten betroffen.
Insolvenzverwalter Lucas Flöther führte die Verhandlungen mit potenziellen Käufern. Am 1. April 2017 wurden die Portale ab-in-den-urlaub.de, reisen.de und billigfluege.de an die Invia Travel Germany GmbH übertragen (n-tv.de Wirtschaftsmeldung).
Laut Spiegel.de Reiseratgeber waren Buchungen ab dem 20. Juli 2016 gesichert, da die Portale seither als Vermittler agieren und nicht mehr als direkte Veranstalter auftreten.
Ist ab in den Urlaub ein Reisebüro?
Nein – ab-in-den-urlaub.de ist ein Online-Reisevergleichsportal, kein klassisches Reisebüro mit Filialnetz. Kunden buchen direkt über die Plattform, werden aber technisch an die jeweiligen Reiseveranstalter weitergeleitet.
Online-Reiseportal vs. klassisches Reisebüro
Im Gegensatz zu einem stationären Reisebüro bietet ab-in-den-urlaub.de keine persönliche Beratung vor Ort. Dafür ermöglicht die Plattform einen schnellen Preisvergleich über zahlreiche Anbieter hinweg und lockt mit Cashback-Aktionen.
Angebotene Services
- Pauschalreisen-Vergleich
- Last-Minute-Angebote
- Hotels und Flüge einzeln buchbar
- Cashback bis 750 €
- Newsletter mit aktuellen Deals
Wie funktioniert Ab in den Urlaub?
Das Portal funktioniert wie ein Metasuchmaschine für Reisen: Nutzer geben Reiseziel, Reisezeit und Personenzahl ein und erhalten eine Übersicht verfügbarer Angebote verschiedener Veranstalter.
Buchungsprozess Schritt für Schritt
- Reiseziel und Reisezeitraum eingeben
- Vergleich der angezeigten Angebote
- Auswahl des gewünschten Angebots
- Weiterleitung zur Buchung beim Veranstalter
- Eventuelle Cashback-Aktivierung nach Reiseantritt
Der gesamte Buchungsvorgang findet beim jeweiligen Reiseveranstalter statt – ab-in-den-urlaub.de fungiert als Vermittler und erhält dafür Provisionen.
Cashback und Newsletter
Das Cashback-Programm verspricht bis zu 750 Euro zurück. Die tatsächliche Höhe hängt vom gebuchten Reiseveranstalter und der Reisesumme ab. Der Newsletter informiert über aktuelle Deals und Aktionen.
Das Cashback wird erst nach Reiseantritt gutgeschrieben und erfordert eine separate Anmeldung. Die Bedingungen variieren je nach Angebot.
Was bedeutet ab in den urlaub?
Der Slogan „Ab in den Urlaub!“ ist eine umgangssprachliche Aufforderung zum sofortigen Aufbruch in den Urlaub. Grammatisch korrekt ist die Formulierung „in den Urlaub“ (Akkusativ) – nicht „im Urlaub“ (Dativ).
Bedeutung des Slogans
Der Markenname transportiert Leichtigkeit und Vorfreude. Die spielerische Formulierung soll Hemmschwellen vor der Buchung abbauen und zum Handeln animieren.
Grammatik: in den Urlaub oder im Urlaub?
Richtig heißt es „Ich fahre in den Urlaub“ (Richtung, Bewegung) und „Ich bin im Urlaub“ (Aufenthalt, Ort). Die Marke „ab-in-den-urlaub.de“ verwendet bewusst die Richtungsangabe, um Aufbruchsstimmung zu erzeugen.
Welche Reiseveranstalter sind seriös?
Die Seriosität eines Reisevermittlers lässt sich anhand von Bewertungen, Tests und dem Insolvenzschutz ableiten. Für ab-in-den-urlaub.de sprechen die schiere Anzahl an Bewertungen und die Testberichte.
Bewertungen und Tests
Mit über 21.000 Bewertungen auf Trustpilot bietet das Portal eine große Datenbasis. Die DtGV führte 2020 einen Test von Reiseveranstalterportalen durch, bei dem verschiedene Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Angebotsbreite und Kundenservice bewertet wurden.
Erfahrungen mit ab in den Urlaub
Nutzerberichte auf Trustpilot fallen gemischt aus: Lob gibt es für die Angebotsvielfalt und das Cashback-Programm, Kritik für vereinzelte Buchungsprobleme und die Abwicklung im Streitfall.
Vorteile
- Große Auswahl an Pauschalreisen
- Cashback bis 750 € möglich
- Vergleich verschiedener Veranstalter
- Seriöse Muttergesellschaft seit 2017
Nachteile
- Kein persönlicher Ansprechpartner
- Cashback-Bedingungen oft komplex
- Streitfälle über Veranstalter abwickeln
- Kein Insolvenzschutz bei Einzelbuchungen
Was das bedeutet: Wer den Komfort einer zentralen Vergleichsplattform schätzt, profitiert von der Auswahl – muss aber bei Konflikten selbst zwischen Portal und Veranstalter navigieren.
Zeitleiste: Die wichtigsten Daten
Zwei Einschnitte prägen die Geschichte von ab-in-den-urlaub.de: die Unister-Pleite 2016 und der Eigentümerwechsel 2024.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 18.07.2016 | Unister Holding stellt Insolvenzantrag |
| 19.07.2016 | Urlaubstours GmbH meldet Insolvenz an |
| 01.04.2017 | Übernahme durch Invia Travel Germany GmbH |
| Dezember 2024 | Polnische WP Holding kauft Invia Group |
Die Insolvenz von 2016 betraf vor allem Kunden, die Gutscheine vor dem 20. Juli 2016 bei der U-Deals GmbH erworben hatten. Buchungen ab diesem Datum wurden laut Verbraucherzentrale Sachsen als gesichert betrachtet.
Stimmen zum Portal
Tausende Unister-Kunden könnten von der Insolvenz 2016 betroffen sein, insbesondere bei Gutscheinen vor dem 20.07.2016.
— Spiegel.de, Ratgeber-Redaktion
Kunden sollen sich bei Fragen an den eigentlichen Anbieter wenden – also Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter.
— Verbraucherzentrale Sachsen
Was das für Reisende heute bedeutet: Bei Pauschalreisen über ab-in-den-urlaub.de greift der gesetzliche Insolvenzschutz des Reiseveranstalters – solange der Veranstalter selbst solvent bleibt. Das Portal fungiert nur als Vermittler, nicht als Veranstalter.
Zusammenfassung
Ab-in-den-urlaub.de hat die Turbulenzen der Unister-Insolvenz 2016 überstanden und gehört seit 2017 zur Invia Group. Mit dem jüngsten Eigentümerwechsel zur polnischen WP Holding steht das Portal vor einer neuen Phase. Für Kunden ist entscheidend: Buchungen laufen über den jeweiligen Veranstalter, Cashback wird separat beantragt, und bei Einzelbuchungen haben Kunden keinen gesetzlichen Insolvenzschutz über das Portal – der Veranstalter trägt dieses Risiko allein.
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Häufig gestellte Fragen
Wie loggt man sich bei ab in den urlaub ein?
Auf der Startseite oben rechts befindet sich der Login-Button. Dort können bestehende Kunden ihre E-Mail-Adresse und ihr Passwort eingeben. Neukunden müssen sich zunächst registrieren, um Cashback-Ansprüche zu sichern.
Was ist die Telefonnummer von ab in den urlaub DE?
Aktuelle Kontaktdaten finden sich auf der offiziellen Website im Bereich „Kontakt“ oder „Hilfe“. Da das Portal als Online-Plattform operiert, erfolgt der Support primär per E-Mail und über das Online-Kontaktformular.
Gibt es ab in den Urlaub in Österreich?
Das Portal richtet sich primär an den deutschen Markt mit deutschen Reiseveranstaltern und deutschen Kundenservice. Für Österreich existiert eine eigene Domain mit angepassten Angeboten, die jedoch unter dem gleichen Markendach operiert.
Wie funktioniert der Cashback bei ab in den urlaub?
Nach der abgeschlossenen Reise melden sich Kunden im Cashback-Bereich an, laden die Buchungsbestätigung hoch und erhalten den Cashback nach Prüfung auf ihr Konto. Die Höhe richtet sich nach dem Reiseveranstalter und der Reisesumme.
Wie melde ich mich für den ab in den urlaub Newsletter an?
Im Footer der Website befindet sich ein Eingabefeld für die E-Mail-Adresse. Nach der Anmeldung erhält man regelmäßig aktuelle Angebote und Deals. Die Abmeldung ist jederzeit über einen Link in jeder E-Mail möglich.
Welche Deals gibt es aktuell bei ab in den Urlaub de?
Die aktuellen Angebote sind direkt auf der Startseite und im Newsletter sichtbar. Typische Deals umfassen Pauschalreisen zu reduzierten Preisen und Sonderaktionen mit erhöhtem Cashback.
Was passiert mit Buchungen nach der Unister-Insolvenz?
Buchungen vor dem 20. Juli 2016 bei U-Deals GmbH oder Urlaubstours GmbH waren von der Insolvenz betroffen. Ab diesem Datum gesicherte Buchungen wurden über die neuen Betreiber abgewickelt. Bei Fragen empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen, sich direkt an den Reiseveranstalter zu wenden.



